aktueller Stand

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Schritt
für
Schritt

2022 – Die Empore auf der Nordseite wird neu beplankt

M. Opitz und D. Simon erneuern die Beplankung der Empore auf der Nordseite der Kirche.

2021 – Die Treppe zur Kanzel wird erneuert

Die nicht mehr begehbare Treppe zur Kanzel haben M. Opitz und D. Simon erneuert.

Die Stufen hat Herr Blaue nach den alten Maßen zugesägt.

2020 – Der Eingangsbereich, der Aufgang zur Empore und Bereich hinter der Orgel werden restauriert

Eingansbereich

vorher und nachher

2020 – Aufgang zur Empore

vorher und nachher

2020 – Bereich hinter der Orgel

vorher und nachher

Die Firma Schulze aus Zeitz, die 2015 schon die Decke und die Wände im Kircheschiff restaurierte, hat nun auch die restlichen Malerarbeiten durchgeführt.

2019 – Die Kirche bekommt neue Fenster

vorher und nachher

Die Firma Orban aus Brachstedt baute die Fenster nach denkmalrechtlichen Vorgaben und setzte sie im Mai ein.

Gefördert wurde das Projekt im Rahmen der Dorferneuerung vom Amt für Landwirtschaft und Flurneuordnung gefördert.

2017 – Das Kirchturmdach wird neu eingedeckt

Die Firma Spezial-Team GIH GmbH & Co. KG aus Landsberg/Kockwitz führte die denkmalgerechte Dachsanierung des Kirchturmes aus.

Das Projekt durch das LEADER Program der lokalen Aktionsgruppe „Unteres Saaletal und Petersberg“ gefördert.

2016 – Die Ibach-Orgel wird restauriert

2015 – Wände und Decke des Kircheninnenraumes werden restauriert

Die Holzarbeiten wurden von der Fa. Zametschnik aus Wettin und die malerische Restaurierung von der Fa. Schulze aus Zeitz ausgeführt.

2014 – Historische Grabsteine kehren nach Döblitz zurück

Als eine der ersten Maßnahmen nach Gründung des Fördervereins wurden die historischen Grabsteine an einem trockenen Ort eingelagert, um sie vor weiteren Witterungseinflüssen zu schützen.

Im Herbst 2014 kamen sie wieder zurück nach Döblitz. Sie fanden sowohl Platz in den Nischen der Kirchenmauer, die im Vorjahr fertiggestellt wurde, als auch unter dem Dachvorsprung im Eingangsbereich der Dorfkirche Döblitz.

2012 – Kirchhofmauer wird weiter gedeckt

2011 – Neubeplankung der Empore und des Uhrwerkbodens

2011 – Bestandsaufnahme und Reinigung der Orgel

Restaurator Hr. Schöne untersucht Kirche

2010 – Kirchenschiff erhält neues Dach

Um die Bausubstanz zu schützen, ist es dringend notwendig, das Dach neu einzudecken. Die entstehenden Kosten werden sowohl aus Fördermitteln als auch mit Eigenmitteln gedeckt. Eigenmittel konnte der Förderverein dank Spenden bilden und durch den Erlös aus den seit 2002 stattfindenden Veranstaltungen.

Das Dach ist undicht, es regnet seit längerer Zeit hinein. In der Folge ist der Dachstuhl morsch, Wasser ist ins Mauerwerk eingedrungen, im Kircheninnenraum sind Wasserflecken an den Wänden und der Decke zu sehen.

Während der Bauarbeiten

Die Firma Scholz Bau erneuert den Dachstuhl, bevor das Dach neu eingedeckt wird.

Ohne Dach ist der Kircheninnenraum der Witterung ausgesetzt. Um ihn zu schützen, werden Kanzel und Orgel wetterfest gemacht.

Das Dach ist fertig

Das Dach ist fertig! Zur Dachsanierung zählten folgende Arbeiten:

  • Dachstuhl erneuern
  • Dachziegel austauschen
  • Übergänge zwischen Mauerwerk und Dach schießen
  • Dachziegelkante am Giebel verkleiden
  • Dachrinne an Kirchenschiff und Anbau anbringen

Rotes Dach auf einem denkmalgeschützen Bauwerk? Ursprünglich sollte das Kirchenschiff tatsächlich mit alten Dachzeigeln neu eingedeckt werden. Vor diesem Hintergrund konnte 2006 der Förderverein Dachziegel einer alten Scheune im Ort für die Dachsanierung des Kirchenschiffes sichern und auf dem Kirchengelände lagern. Doch die Entscheidung für alte Ziegel hätte langfristig zu Schwierigkeiten führen können. Welche Lebensdauer haben die alten Dachziegel noch? Woher bei Dachschäden die gleichen alten Dachziegel beziehen? Die Überlegungen mussten langfristig angelegt sein und die gefundenen Lösungen lange halten. So fiel die Entscheidung in Absprache mit dem Denkmalschutz zu Gunsten neuer handelsüblicher Dachziegel aus.

Das Wichtigste ist jedoch, das Dach ist wieder dicht. Der Förderverein hat damit sein dringendstes Ziel erreicht. 

Glocke wird neu eingehängt

Am 23.01.2010 wird die Glocke neu eingehängt. Dafür wird sie zunächst an einem Stahlträger befestigt. Um den Stahlträger werden Ketten gelegt, an denen Stahlträger und Glocke nach oben gezogen werden. Der Stahlträger wird so gedreht, dass er in der Haltevorrichtung einrastet. Die Glocke ist aufgehängt.

Der Dorfkirche Döblitz ist von ursprünglich drei Glocken nur diese eine geblieben. Laut Inschrift wurde sie 1834 von den Gebrüdern Ulrich in Laucha gegossen. Es ist denkbar, dass die anderen beiden zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurden. Gesicherte Informationen darüber fehlen bislang.

2009 – Glocke wird ausgehängt

Am 28.12.2009 überprüft die Firma Glocken & Kirchentechnik die Glocke der Dorfkirche Döblitz. Zu diesem Zweck wird sie aus ihrer Haltevorrichtung ausgehängt und auf dem Boden abgestellt.

2008 – Originalaltabild kehrt zurück

Das Orginalaltarbild kehrt aus dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle nach Döblitz zurück. Es zeigt eine Darstellung des Abendmahls und kam vor ca. 20 Jahren zur Restaurierung nach Halle.

2007

Auch 2007 ist in Sachen Sanierung ein ruhiges Jahr, um für große Vorhaben Kräfte zu sammeln. In wenigen Jahren soll der Dachstuhl erneuert und das undichte Dach des Kirchenschiffes gedeckt werden. Es werden daher Angebote eingeholt und miteinander verglichen, es werden mögliche öffentliche Drittmittelquellen gesucht. Die das Jahr begleitenden Veranstaltungen und Spenden helfen, die nötigen Eigenmittel für die Umsetzung so großer Vorhaben weiter wachsen zu lassen.

2006

Das große Ziel, auf das der Förderverein hinarbeitet, ist die Dachsanierung des Kirchenschiffes in ein paar Jahren. Da die Kirche unter Denkmalschutz steht, sollen alte Dachziegel verwendet werden. Diese darf der Förderverein von einer alten Scheune im Ort nehmen und lagert sie sicher auf dem Kirchengelände.

2005

Welche Aufgaben bevorstehen

  • Dachstuhl des Anbaus wird ausgetauscht und neu mit den alten Ziegeln wieder eingedeckt.
  • Reparatur der Umfriedungsmauer 
  • Pflastern des Eingangswegs
  • Eingangspfeiler neu gemauert
  • Eingangstor entrostet, gestrichen und wieder eingebaut

Neues Ziffernblatt ziert den Kirchturm

Das neue Ziffernblatt wird an der Kirchturmuhr angebracht: Nach 30 Jahren zeigt die Turmuhr nun wieder die Zeit an. Auch die Glocke schlägt wieder zur vollen Stunde.

Sicherungsarbeiten an Nord- und Südgiebel

Nachdem 2002 die Nordseite notdürftig gesichert worden war, konnten 2005 umfangreichere Arbeiten durchgeführt werden.

2004

  • Beschaffen von Pflastersteinen zur Ausbesserung des Weges zwischen Kirche und Eingangstor
  • Sanieren der baufälligen Kirchhofmauer
  • Aufräumen des Kirchengeländes
  • Anfertigenlassen eines neuen Ziffernblattes für die Kirchturmuhr

2003

  • Sichern der barocken Grabmale auf dem Kirchengelände (Steinmetz Weißgerber, Halle)
  • Reparatur des nördlichen Turmgiebels durch (Steinmetz Mike Gebhard, Wettin)
  • Sichern der barocken Grabmale auf dem Kirchengelände (Steinmetz Weißgerber, Halle)
  • Reparatur des nördlichen Turmgiebels durch (Steinmetz Mike Gebhard, Wettin)

2002 – Notfallmassnahme: Sicherung des Nordgiebels

Der Turm war 2002 einsturzgefährdet und musste gesichert werden.

Die Bilder sind von der Süd-West-Seite aufgenommen, doch sieht man auf dem ersten der drei Bilder das Gerüst im Hintergrund. Dieses Gerüst steht an der Nordseite. Das Ergebnis der Notsicherung sieht man auf dem zweiten und dritten Bild.

Restaurierung

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Die Orgel

Dorfkirche Döblitz: Hallenser macht Ibach-Orgel fit

Von Claudia Crodel 07.05.2016

Döblitz – „Hören sie mal!“, sagt Birgit Simon vom Förderverein Kultur und Geschichte Döblitz und lauscht den ersten Klängen die Orgelbauer Josef Poldrack der von ihm restaurierten Ibach-Orgel entlockt. „Ich bin so glücklich. Schon als ich das erste Mal die Dorfkirche hier in Döblitz betrat, fiel mir die Orgel auf. Und ich wünschte mir, dass wir es schaffen müssten, sie wieder zum Klingen zu bringen“, erzählt Birgit Simon. Das war im Jahr 2002.

Der Verein hat über viele Jahre Spenden gesammelt, hat Konzerte und Kunstauktionen veranstaltet, hat Kuchen über Kuchen gebacken und auf dem Kuchenbasar verkauft. Die Sanierung der Orgel bezahlt er ganz ohne Fördergelder.

Ein Organist, der in der Kirche zu Gast war, hat vor Jahren einmal gesagt: „Das ist ein ziemlich großes Instrument für eure kleine Kirche. Da werdet ihr staunen.“ Birgit Simon, die in Döblitz zu Hause ist und die jeden Tag auch in die Kirche kommt, kann jetzt schon über den vollen Klang staunen, alle anderen das erste Mal am 21. Mai. Dann nämlich soll die historische Ibach-Orgel in einem Gottesdienst geweiht werden.

Orgelbauerlehre

Dass die Orgel wieder spielbar ist, ist Josef Poldrack zu verdanken. Der Orgelbauer, dessen Eltern beide Mitglied der Staatskapelle Halle sind, wuchs in der Saalestadt auf. Er absolvierte eine Orgelbauerlehre in der Werkstatt Ekkehart Groß in Waditz bei Bautzen und ließ sich anschließend in Chemnitz nieder. Mehrfach habe er schon bei einer grundhaften Restaurierung einer Orgel mitgewirkt.

„Die Ibach-Orgel der Döblitzer Kirche ist allerdings das erste Instrument, dass ich ganz alleine wieder flott mache, mit allem, was dazu gehört“, so Poldrack. Er suchte sich diese Orgel aus einem ganz bestimmten Grund aus: Sie ist sein Meisterstück.

Normalerweise ist der Neubau einer Orgel für ein Meisterstück gefordert, es sei denn, es handelt sich um eine Königin der Instrumente, bei der der Rekonstruktionsanteil so hoch ist, dass alle geforderten handwerklichen Tätigkeiten eingeschlossen sind. Das war bei der Döblitzer Orgel der Fall. Rund 70 Jahre schwieg das Instrument, das die einzige Ibach-Orgel Ostdeutschlands ist. Ende August baute Poldrack die Orgel vollständig auseinander und reinigte erstmal alle Teile.

Historisches Vorbild

Gut sechs Monate arbeitete er an dem Instrument, alles ganz nach dem historische Vorbild. Es stellte sich allerdings bereits beim Ausbau heraus, dass sich die Orgel nicht mehr ganz im Originalzustand befand, sondern dass einige Sachen verändert worden waren. „Mehr als 40 der insgesamt 353 Pfeifen, gedeckte Holz- wie auch Metallpfeifen, mussten erneuert werden“, erläutert Poldrack.

Und noch viele weitere Tätigkeiten waren notwendig. Viele der Tonmechaniken, Abstrakten aus Zedernholz, mussten ersetzt, 216 kleine Lagerstellen ausgebessert, die Windlade und der Blasebalg restauriert werden. Poldrack verwendete dafür spezielle Materialien. Beispielsweise ein besonders gutes Schafsleder in Glacée-Gerbung, das mit den häufigen Feuchtigkeitsschwankungen im sakralen Bau gut zurechtkommt und nicht so leicht bricht wie andere Lederarten.

Sieben Register

Dieser Tage baut Josef Poldrack das Instrument wieder zusammen, das über sieben Register verfügt. Einige Register klingen bereits wieder. Mit Lukas Georgi aus Markersbach im Erzgebirge hilft ihm ein Freund und Kollege beim Einbau. Georgi hat bereits seine Meisterprüfung vollständig abgelegt. Für Poldrack kommt der große Moment am 19. Mai. Dann trifft eine Prüfungskommission in Döblitz ein, dem in einer Sackgasse direkt an der Saale gelegenen kleinen Dorf, das zur Stadt Wettin-Löbejün gehört. Die Experten begutachten, was Poldrack geschaffen hat und ob er des Meistertitels würdig ist. Der junge Orgelbauer ist optimistisch.

Die Orgelweihe am 21. Mai wird in besonderer Weise begangen. Bereits ab 15 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen. Der dann womöglich frisch gebackene Orgelbaumeister Josef Poldrack bietet Orgelführungen an und beantwortet Fragen der Besucher. 17 Uhr folgt ein Weih-Gottesdienst mit Pfarrer Andreas Schuster. Organist Tim-Dietrich Meyer gibt das erste Konzert auf der restaurierten Orgel. (Beitrag aus der Mitteldeutschen Zeitung, mz)